Lieferant von fertigen und halbfertigen Eiprodukten für die Gemeinschaftsverpflegung

Mit einem niedrigen Wachstum (volumenmäßig + 0,6 % pro Jahr seit 2010) und einer immer geringeren Gewinnspanne (7 % im Jahr 2018 gegenüber 13 % 2010) erzeugte der Sektor der Gemeinschaftsverpflegung 2019 einen Umsatz in Höhe von 25 Milliarden Euro (gegenüber 56 Milliarden Euro für die kommerzielle Außer-Haus-Verpflegung).

Die Ausweitung der Arbeit im Homeoffice und die Schließung der Schul- und Unternehmenskantinen auf dem Höhepunkt der Coronakrise haben einen bereits angespannten Sektor belastet. Das französische Statistikamt INSEE verzeichnete 2020 einen starken Umsatzrückgang in der Branche: – 17 % im Zeitraum 2019-2020, und bis zu – 40 % zwischen Januar und Mai 2020 für die ausgelagerte Gemeinschaftsverpflegung.

 

DEUTSCHLAND

Täglich nutzen 17 Millionen Deutsche einen Service zur Gemeinschaftsverpflegung. Eine große Herausforderung für diese Einrichtungen, denn diese Verbraucher haben zunehmend unterschiedliche Ernährungsweisen. Die Dienstleister müssen diese Entwicklungen weiterhin sehr aufmerksam verfolgen, um deren Erwartungen zu erfüllen mit Menüs, die angepasst sind an Besonderheiten aufgrund von Religion, Kultur und ethischen Prinzipien jedes Einzelnen (Vegetarier, Veganer…). Angesichts der hohen Gesundheitskosten in Deutschland im Zusammenhang mit Fehlernährung empfehlen die Behörden den Gastronomen nachdrücklich, ihre Menüs abwechslungsreich zu gestalten und gesündere Alternativen anzubieten.

 

Vereinigtes Königreich

Der Markt der Gemeinschaftsverpflegung im Vereinigten Königreich, der stark von der Covid-19-Pandemie und der Schließung von Einrichtungen betroffen war, verzeichnet einen Umsatz von 4,4 Milliarden £. Ein Umsatzplus von 36 %, das dennoch nicht ausreicht, um wieder das Niveau vor der Krise zu erreichen. Aber es handelt sich um einen sehr regsamen Markt, der fähig ist, sich neuen Gegebenheiten anzupassen. Mit der zunehmenden Verbreitung des Konzepts der Dark Kitchen scheint es, als orientiere sich die Branche hin zu einem hybriden, flexibleren Modell, um ihren neuen Herausforderungen gerecht zu werden. So dürfte sie bis 2026 einen Umsatz in Höhe von 6,6 Milliarden £ erzielen.

Die Gemeinschaftsverpflegung hat ihre Krisenresistenz unter Beweis gestellt und sich neu erfunden, um sich anzupassen. Zwar sind zahlreiche Schwierigkeiten zu nennen: die Inflation, die steigenden Kosten für Rohstoffe, die Anforderungen der Verbraucher usw… Aber die Zukunft ist voller Verheißungen für diejenigen, die sich in diesem voll im Wandel befindlichen Sektor behaupten können.

 

Gemeinschaftsverpflegung: ein Sektor voll im Wandel

Die Produkte sollen frisch sein, lokal, in Bio-Qualität…und vegetarisch

Ob in Unternehmen oder in Bildungseinrichtungen, die Gemeinschaftsverpflegung spiegelt die Entwicklungen und Anliegen unserer Gesellschaft wider: Schutz der Umwelt, Tierwohl, gesunde Ernährung… Die Verbraucher haben ein steigendes Bewusstsein für die Auswirkungen ihrer Ernährungsgewohnheiten und achten zugleich auf ihr Budget. Daher herrscht ein starker Druck auf die Preise und hinsichtlich Qualität, insbesondere auf dem Gebiet der Schulverpflegung.

Zu beobachten ist auch der zunehmende Trend zur vegetarischen Ernährung: 85 % der Erwachsenen befürworten eine tägliche vegetarische Option in der Gemeinschaftsgastronomie. Immer mehr Verbraucher bezeichnen sich als Flexitarier, d.h. sie essen nur gelegentlich Fleisch. In Anbetracht dieses Trends ist es erforderlich, andere Proteinquellen anzubieten: mit Eiprodukten kann man dem gerecht werden und die Speisekarte leicht anpassen.

 

Der Snacking-Trend in der Gemeinschaftsverpflegung

Die Arbeit im Homeoffice, eine dauerhafte Auswirkung der Covid-19-Pandemie, hat einen prägenden Einfluss auf den Sektor der Gemeinschaftsverpflegung, da damit automatisch niedrigere Besucherzahlen in den Betriebsrestaurants einhergehen. Angesichts der rasanten Entwicklung von Lieferdiensten und Konzepten wie Foodtrucks musste sich die Betriebsgastronomie neu erfinden.

Vor diesem Hintergrund lässt sich beobachten, dass die führenden Anbieter dieses Sektors neue Snacking-Angebote entwickeln, um sich an die neuen Erwartungen der Verbraucher anzupassen, und das mit Erfolg: dies belegt die Studie über „Les nouveaux challenges des acteurs de la restauration collective“ („Die neuen Herausforderungen für Akteure der Gemeinschaftsverpflegung“), veröffentlicht von der Unternehmensberatung Xerfi-Precepta.

 

Cocotine: ein engagierter Lieferant

Die Marke Cocotine engagiert sich für Qualität und ist ein echter Partner für die Gemeinschaftsgastronomie. Mit Sortimenten und Verpackungen, die speziell auf die Bedürfnisse des Sektors zugeschnitten sind, unterstützen wir die Küchenchefs dabei, ihren Gästen gesunde und schmackhafte Menüs anzubieten.

Eier sind ein wertvoller Verbündeter für die Gemeinschaftsgastronomie. Als Zutat in einem Rezept oder als Hauptgericht, Eier sind präsent von der Vorspeise bis zum Dessert. Flüssigei lässt sich einfach für Zubereitungen verwenden und ermöglicht es, aus Gründen der Gesundheitssicherheit auf die Handhabung von Eierschalen zu verzichten. Vollei, Eigelb und Eiweiß sind frisch oder tiefgefroren erhältlich, von 1 bis 5 kg.

Die verarbeiteten Eiprodukte gibt es in verschiedenen Sortimenten als Hilfsmittel für die tägliche Arbeit der Küchenchefs (Omelett natur oder mit Geschmackszutaten, Rührei, geschälte hartgekochte Eier…). Und noch praktischer als Tiefkühlprodukt: durch die Verpackungen nach dem IQF-Verfahren (Individually Quick Frozen) lassen sich die Portionen genau dosieren und die einzelnen Stücke haften nicht aneinander.

Hinter Cocotine steht eine ganze Genossenschaft, die sich dazu verpflichtet, qualitativ hochwertige Produkte für die Akteure der Gemeinschaftsverpflegung bereitzustellen. Dank der 230 Hühnerhöfe, die Mitglieder unserer Genossenschaft sind und sich in der Nähe unserer Verarbeitungsbetriebe befinden, gewährleisten wir eine beispielhafte Rückverfolgbarkeit. Wir verfügen über mehrere Zertifizierungen mit hohen Ansprüchen (ISO 9001 und 22000, FSSC 22000, BRC…) und führen tägliche Tests auf allen Ebenen des Herstellungsprozesses durch, um die gute hygienische und organoleptische Qualität unserer Eiprodukte sicherzustellen.

Im Einklang mit unseren Werten und als Reaktion auf ein immer häufiger ausgedrücktes Anliegen seitens der Verbraucher ist die Berücksichtigung des Tierwohls bereits Realität. Mit Unterstützung der NGO Welfarm wird die Käfighaltung (Eier mit dem Code 3) derzeit abgeschafft. Um noch einen Schritt weiter zu gehen, streben wir eine Verbesserung der Bodenhaltung an durch die Zertifizierung „Code 2 Mehr Tierwohl“, für eine Anpassung ihres Lebensraums, damit die Legehennen ihre natürlichen Verhaltensweisen ausleben können. Von diesen Engagements profitieren auch die Gastronomen, denn sie können diesen Aspekt bei ihren Gästen hervorheben.

Die Küchenchefs in der Gemeinschaftsverpflegung können für ihren Arbeitsalltag auf die Eiprodukte von Cocotine zählen, diese sind praktisch, schmackhaft und sicher. Unsere Genossenschaft beliefert ebenfalls die Gastronomie sowie Unternehmen der Lebensmittelindustrie.